E-Bass

Das Fundament einer Band!

 
Der E-Bass hat wie sein "grosser Bruder", der Kontrabass, 4 Saiten und besteht aus dem schwingenden Korpus und dem Hals. Es gibt ihn aber auch mit 5 oder sogar 6 Saiten.

Der Unterschied zum akustischen Bass liegt jedoch darin, dass sein Korpus innen nicht hohl sondern massiv ist. Es gibt aber auch Mischformen (halbakustische). Er ist aufgrund der dünneren Saiten, des geringeren Saitenabstands und der kleineren Mensur (schwingende Saitenlänge) leichter zu spielen als ein akustischer Bass und hat auch nicht einen so breiten resp. dicken Hals.
 
Verwendung
In einer Band ist er das Fundament und sorgt für die harmonische Basis indem er tiefe Grundtöne und sich wiederholende sogenannte Riffs setzt, an denen sich der Rest der Band orientieren kann. Er stellt gewissermassen das Bindeglied zwischen Schlagzeug und den anderen Instrumenten wie Bläser, Gitarre und Keyboard dar. Zusammen mit dem Schlagzeug ist er aber auch für die rhythmische Komponente verantwortlich. Akkorde (Griffe) kann man auf ihm nicht spielen.
 
 
Es gibt aber durchaus die Möglichkeit, ihn als Soloinstrument einzusetzen. Wie die E-Gitarre ist auch der E- Bass ohne Verstärker kaum hörbar, das bringt Vorteile beim Üben. In der Bandsituation sollte man aber einen Verstärker einsetzen.
 
Bassisten sind nur in Ausnahmefällen so bekannt geworden wie ihre 6-saitigen Gitarristenkollegen, da sie von der Funktion ja eher im Hintergrund agieren. Deshalb sind sie aber nicht weniger wichtig für die Band; ganz im Gegenteil: fehlt einmal der Bassist bei einer Probe, tönt das Ganze sehr dünn und das ganze Musikgefüge wird sehr instabil. Da man nicht im Mittelpunkt stehen kann, wollen nicht so viele Musiker sich für den Bass als ihr Hauptinstrument entscheiden, auch ist der Transportaufwand relativ gross. Das führte schon früh dazu, dass Bassisten sehr gefragt sind und fast immer Platz in einer Band finden oder zu einem Engagement kommen.
 
Wenn man mal einigermassen spielen kann, hat man auch mindestens genauso viel Spass am Bass wie an anderen Instrumenten.
 
Alter/Eignung 
Durch seine im Gegensatz zum Kontrabass einfachere Handhabung ist er schon von Kindern ab ca. 8 Jahren spielbar. Für sehr kleine Hände gibt es sogar Mini-E-Bässe.
 
Stile/Geschichte 
Der E-Bass wird ursprünglich vom Jazz kommend ab den 50/60er Jahren hauptsächlich in der Rock- (Rock n' Roll-) Musik eingesetzt. Er nimmt jedoch auch im Pop, Folk (Bob Dylan) und bisweilen sogar in kommerziellen Klassikarten eine dominante Rolle ein.
 
Fender, Gibson, Yamaha, und Ibanez sind bekannte Marken der Hersteller.
 
Interpreten
Wie schon erwähnt gibt es nur einige sehr bekannte E-Bassisten.
Da wären z.B. Paul McCartney, Bill Wyman, Jack Bruce, Sting, Jaco Pastorius, Mark King und John Pattituchi u. v. a. m.
 
Tipps 
Neben der Miete bietet sich mittelfristig ein Kauf der Instrumente in einem Umfang von 350 bis 800 Franken an. Es gibt auch viele Gebrauchtangebote in bestimmten Occasionszeitungen sowie in darauf spezialisierten Geschäften. Auch im Internet kann man dazu fündig werden.
 
Noten 
Literatur und Noten für dieses Instrument gibt es reichlich und sie sind in jedem Musikgeschäft sowie bei einigen Notenversand-Häusern erhältlich. Im Internet gibt es sogennante Tab-Seiten, von denen man sich mit spezieller Bass-Notation bekannte und seltene Stücke kopieren kann.

Hörprobe

Lehrpersonen: 
Alter: 
ab 8 Jahren